Johann Jakob Oeri, Gymnasiallehrer mit seiner Frau Adele

Johann Jakob Oeri-Oschwald

Lehrer, Publizist, Grossrat

Steckbrief

Ehepartnerin
Adelheid Oschwald (1855–1920)
Kinder
3 Söhne, 3 Töchter
Ausbildung
Studium der klassischen Philosophie

Leben

Johann Jakob Oeri-Oschwald (1844–1908) kam als erstes Kind im Pfarrhaus Lausen zur Welt. Das Gymnasium besuchte er in Basel, wo er bei seinen Grosseltern wohnte. Ab 1862 studierte er klassische Philosophie in Basel und Bonn, wo er bereits 1865 mit der in lateinischer Sprache verfassten Dissertation über die Verszahlensysteme im antiken Drama doktorierte. Nach dem Studienabschluss arbeitete er als Lehrer in Oberschlesien, Schaffhausen und schliesslich in Basel.
1874 heiratete Johann Jakob Oeri Adelheid Oschwald (1855–1920) aus Schaffhausen. Aus der Ehe entsprossen drei Töchter und drei Söhne.


1889–1899 war Johann Jakob Oeri-Oschwald Mitglied des Grossen Rats in Basel. In dieser Zeit profilierte er sich immer wieder als Vorkämpfer des Proporzwahlrechts. Aus der engen Beziehung zu seinem Onkel Jakob Christoph Burckhardt (1818–1897) ergab es sich, dass Johann Jakob Oeri-Oschwald aus Burckhardts Nachlass die «Griechische Kulturgeschichte» und die «Weltgeschichtlichen Betrachtungen» herausgab.