Aufnahme aus dem Jahr 1985

Heinrich Oeri-Schenk

Seidenbandkaufmann

Steckbrief

Eltern
Rudolf Daniel Oeri & Georgine Oeri-Sarasin
Ehepartnerin
Henriette Elisabeth Schenk
Kinder
1 Söhn, 2 Töchter
Ausbildung
Seidenbandbranche, verschiedene Stationen im In- und Ausland
Werk
Gründung der Oeri-Archiv-Stiftung

Kindheit und Familie

Heinrich Oeri-Schenk (1905–1995) kam als jüngstes Kind von Rudolf Daniel und Georgine Oeri-Sarasin in der St. Alban-Vorstadt 19, Basel, am 10. August 1905 zur Welt. Gemeinsam mit den Eltern und den 10 Geschwistern entstanden im Laufe der Jahre ein starker Zusammenhalt und ein beginnendes Interesse an der Familiengeschichte. 1933 heiratete er Henriette Elisabeth Schenk, ausgebildete Pianistin. Die Musik und das häufige vierhändige Klavierspiel des Paares brachten Verbundenheit und Harmonie in die Ehe. Aus dieser Verbindung entstanden Henriette Georgine Pestalozzi-Oeri, Heinrich Daniel Emil Oeri-Brassel und Verena Christine Ryser-Oeri.

Berufliche Laufbahn

Seine Ausbildung und sein ganzes Berufsleben spielten sich im Bereich des Seidenbandes ab, das ihn auch in verschiedene Länder führte.

Das Oeri-Archiv

Schon vor der Pensionierung begann Heinrich Oeri-Schenk mit dem systematischen Aufbau und der präzisen Organisation des Oeri-Archivs. Dieses umfasst hauptsächlich Briefschaften, Dokumente aller Art, Bilder und Gegenstände, die einen Bezug zur Familie Oeri haben. Am 12. Juli 1978 wurde auf seine Initiative hin unter notarieller Aufsicht die Oeri-Archiv-Stiftung gegründet. Von 1978 bis 1995 stand er dem Oeri-Archiv als gewissenhafter, sorgfältiger Verwalter vor – in der Endphase unterstützt durch seinen Sohn Heinrich. Dank seinem Engagement, das die Grundlage des heutigen Archivs bildet, konnte dieses laufend ergänzt werden und ist seit 2019 im Staatsarchiv integriert.

Quellenverzeichnis