Aufnahme von 1958

Kunigund Feldges-Oeri

Theologin, Frauenrechtlerin

Steckbrief

Eltern
Albert Oeri & Hanna Preiswerk
Ehepartner
Fritz Feldges
Kinder
4 Söhne, 2 Töchter
Ausbildung
Studium der Theologie

Leben

Feldges-Oeri war Studentin der Theologie in Basel, Zürich und Marburg und schloss als erste Schweizerin 1936 das Staatsexamen der theol. Fakultät in Basel ab. Sie engagierte sich in der bernischen Landfrauenbewegung, war für die polit. Frauenbildung tätig und arbeitete 1958 bei der SAFFA (Schweiz. Ausstellung für Frauenarbeit) mit. Mitbegründerin der Schweizerischen Landessektion der Europäischen Frauenunion (EFU, 1962) und deren Präsidentin (1975–1988). Präsidentin der Flüchtlingskommission der EFU (1978–1986). Als Präsidentin des Schweizerischen Evangelischen Frauenbundes war sie dessen Vertreterin in der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Frauenorganisationen für das Frauenstimmrecht.

Bedeutung

Gesellschaftliche Normen sowie Gesetze hinderten Frauen oftmals, in ihrem erlernten Beruf Karriere zu machen. Mit ihrem erfolgreichen Engagement für Frauenanliegen sowohl auf politischer als auch kirchlicher Ebene war Kunigund Feldges-Oeri jedoch Wegbereiterin für die nachfolgenden berufstätigen Frauengenerationen.

Quellenverzeichnis