Maria Magdalena Oeri
Steckbrief
Leben
Maria Magdalena Oeri (1852-1912) ist das fünfte Kind von Johann Jakob und Marie Louise Oeri-Burckhardt. Sie führte ein für die damalige Zeit typisches Leben einer unverheirateten Frau. Nach einem Welschlandjahr kehrte sie ins Pfarrhaus nach Lausen zurück, wo sie zur tatkräftigen Stütze heranwuchs. Schaffen, Dienen und Helfen wurden zu ihrem Lebensinhalt. Während mehrerer Jahre pflegte sie zuerst ihre kranke Mutter bis zu deren Tod. Einige Jahre später folgte sie ihrem gebrechlichen Vater nach Basel, wo sie ihn bis zuletzt umsorgte. Zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters wurde sie nach einer Ausbildung zur Krankenpflegerin als Diakonissin eingesegnet und arbeitete als leitende Schwester für pflegebedürftige Menschen bei Yverdon.
1908 kehrte Maria Magdalena Oeri aus gesundheitlichen Gründen nach Basel zurück. Von ihrem Bruder und von ihrem Neffen wurde sie ärztlich begleitet. Während eines Erholungsaufenthalts im Diakonissenhaus in Riehen verstarb sie am 28. September 1912.